DeepSeek v4 greift OpenAI mit 1,6 Billionen Parametern an
Das chinesische KI-Lab DeepSeek feuert die nächste Breitseite auf die US-Konkurrenz. Neue Architektur, neues Modell, größeres Kontextfenster — und das Ganze zum Bruchteil der westlichen Preise.
Was drin steckt
DeepSeek v4 setzt auf eine komplett überarbeitete Architektur. Das Modell kommt mit 1,6 Billionen Parametern und einem deutlich erweiterten Kontextfenster. Details zu Benchmarks? Fehlanzeige. DeepSeek lässt die Zahlen bisher für sich sprechen — oder eben nicht.
Zahlenbox
- 1,6 Bio.** — Parameter im neuen Modell
- v4** — bereits die vierte Generation in unter zwei Jahren
- Preis:** weiterhin deutlich günstiger als OpenAI und Anthropic
Die DeepSeek-Taktik
Das Playbook ist bekannt: Modell droppen, Markt schocken, Preise drücken. DeepSeek v3 hat Anfang 2025 gezeigt, dass man mit weniger Budget auf Augenhöhe spielen kann. Jetzt legt Peking nach.
💡 Was das bedeutet
Für OpenAI und Anthropic wird die Luft dünner — nicht technisch, sondern wirtschaftlich. Wenn ein chinesisches Lab vergleichbare Leistung für einen Bruchteil der Kosten liefert, gerät das westliche Premium-Modell unter Druck. Wer 200 Dollar im Monat für ein Pro-Abo verlangt, muss erklären, warum.
Was fehlt
Keine Benchmark-Ergebnisse veröffentlicht. Kein öffentlicher Demo-Zugang genannt. Das ist entweder strategische Zurückhaltung — oder die Zahlen sind noch nicht vorzeigbar. Beides wäre typisch DeepSeek.