Google bringt neue TPU-Generation für Agenten
Google hat seine 8. TPU-Generation vorgestellt. Zwei neue Chips — einer fürs Training, einer für Agenten-Workloads.
Was Google gebaut hat
Die neuen TPUs sind erstmals klar getrennt nach Use-Case. Ein Chip stemmt das Training riesiger Foundation-Modelle. Der andere ist für Agenten optimiert, die in Schleifen denken, planen und handeln.
- Generation:** 8. TPU-Reihe
- Spezialisierung:** Training-Chip + Agent-Chip
- Workload-Fokus:** Multi-Step-Reasoning über mehrere Modelle verteilt
- Versprechen:** mehr Performance, mehr Speicher, weniger Strom
💡 Was das bedeutet
Agenten sind keine Single-Shot-Inferenz mehr. Sie laufen minutenlang, rufen Tools auf, koordinieren Modelle — und das frisst GPU-Stunden ohne Ende. Wer eigene Hardware hat, drückt die Kosten brutal. Nvidia bekommt Druck, OpenAI bleibt am Tropf von Microsoft-Compute.
Timeline der TPU-Story
- 2016:** Google bringt die erste TPU-Generation für interne Workloads
- 2018:** TPU v3 wird über Google Cloud verfügbar
- 2024:** Trillium (v6) optimiert für Gemini-Training
- 2026:** 8. Generation trennt Training und Agenten-Inferenz
Der eigentliche Move
Google verkauft hier keine bessere Matrix-Multiplikation. Google verkauft Unabhängigkeit von Nvidia. Wer Gemini, Agenten und eigene Cloud aus einer Hand stemmt, hat eine Marge, von der OpenAI nur träumt.