🚨 KI-CRIME
Exchange-Lücke macht Postfächer zur Waffe
Microsoft bestätigt: Ein Bug im Exchange Server verwandelt OWA-Postfächer in JavaScript-Schleudern. Angreifer nutzen die Lücke bereits aktiv aus.
Microsoft bestätigt: Ein Bug im Exchange Server verwandelt OWA-Postfächer in JavaScript-Schleudern. Angreifer nutzen die Lücke bereits aktiv aus.
Was konkret passiert ist
Eine präparierte E-Mail reicht. Wer sie in Outlook Web Access öffnet, lässt fremden JavaScript-Code im eigenen Browser laufen. Microsoft spricht von einer Spoofing-Lücke durch Cross-Site-Scripting.
Die harten Fakten
- CVE-2026-42897** — die offizielle Bug-Nummer
- OWA** — Outlook Web Access ist das Einfallstor
- On-Premises Exchange** — Cloud-Kunden bleiben verschont
- Aktiv ausgenutzt** — Angriffe laufen bereits in freier Wildbahn
💡 Was das bedeutet
Jeder Admin, der noch einen on-prem Exchange betreibt, hat jetzt ein Problem. Ein Klick auf die falsche Mail, und der Angreifer übernimmt die Browser-Session des Opfers — inklusive Mailzugriff, Kontakten und allem, was im Firmennetz hängt.
Pro/Con für Admins
#### Pro
- Microsoft hat den Patch veröffentlicht
- Cloud-Exchange ist nicht betroffen
#### Con
- Exploit-Code ist in der Wildnis
- "Bestimmte Interaktionsbedingungen" reichen — also fast nichts
- Viele Firmen patchen Exchange notorisch langsam
🤖 NERDMAN-URTEIL
Wer 2026 noch on-prem Exchange fährt und nicht sofort patcht, hat den Schuss nicht gehört.
Quelle: The Register
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