🚨 KI-CRIME
Finanzfirma speichert DB-Passwörter in Excel-Tabelle
Eine Finanzfirma legt Datenbank-Zugangsdaten in einer hübsch beschrifteten Excel-Datei ab. Mit lächerlichem Passwort-Schutz. Das Ergebnis: PWNED.
Eine Finanzfirma legt Datenbank-Zugangsdaten in einer hübsch beschrifteten Excel-Datei ab. Mit lächerlichem Passwort-Schutz. Das Ergebnis: PWNED.
Was konkret passiert ist
Sensible Credentials landen nicht im Vault, nicht im Secrets-Manager, sondern in einer Excel-Liste. Die Spalten sind säuberlich benannt — quasi eine Bedienungsanleitung für Angreifer. Der Passwort-Schutz von Excel? Knackbar in Minuten mit Tools von 2005.
Die Sicherheitslücken auf einen Blick
- Speicherort:** Excel-Datei statt Secrets-Vault
- Schutz:** Excel-Passwort (gilt seit Jahrzehnten als Witz)
- Beschriftung:** Spalten klar als DB-Credentials gekennzeichnet
- Branche:** Finanzdienstleister — also genau die, die es besser wissen müssten
💡 Was das bedeutet
Wer 2026 noch Datenbank-Passwörter in Excel pflegt, lädt Angreifer aktiv ein. KI-gestützte Scanner finden solche Dateien in Sekunden — auf Shares, in Mail-Anhängen, in vergessenen Cloud-Ordnern. Der Schaden trifft am Ende die Kunden, deren Finanzdaten in der DB liegen.
“
Let's keep all of the data in an Excel file with weak password protection.— The Register, PWNED-Kolumne
🤖 NERDMAN-URTEIL
Wer DB-Credentials in eine Excel kippt und sich Finanzfirma nennt, gehört nicht gehackt — der gehört die Lizenz entzogen.
Quelle: The Register AI
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