Google AI verleumdet Musiker als Sexualstraftäter
Ein kanadischer Fiddler verklagt Google auf 1,5 Millionen Dollar. Der Grund: Die KI von Google behauptete in einer automatischen Zusammenfassung, er sei ein Sexualstraftäter.
Ashley MacIsaac ist kein Unbekannter. Der Musiker hat drei Juno Awards gewonnen, Kanadas höchsten Musikpreis. Doch Googles "AI Overview" schrieb ihm eine kriminelle Vergangenheit an, die er nie hatte. Die falsche Information führte zur Absage eines Konzerts.
Was konkret passiert ist
Google zeigte in den Suchergebnissen zu MacIsaac einen automatisch generierten KI-Text an. Dieser behauptete fälschlicherweise, der Musiker sei als Sexualstraftäter verurteilt worden. MacIsaac sagt, diese Verleumdung habe direkte finanzielle Schäden verursacht.
"Diese falsche KI-Antwort hat meinen Ruf ruiniert und meine Karriere beschädigt."— Ashley MacIsaac, klagender Musiker
- Klagesumme:** 1,5 Millionen Dollar
- Gericht:** Ontario Superior Court of Justice
- Vorwurf:** Verleumdung durch Googles KI-generierte Übersichten
💡 Was das bedeutet
Dieser Fall ist eine Blaupause für kommende KI-Klagen. Wenn Suchmaschinen automatisch falsche Tatsachenbehauptungen generieren und verbreiten, haften sie dafür. Es geht nicht mehr um fehlerhafte Links, sondern um eigenständige, defamierende KI-Inhalte.