🚨 KI-CRIME
Noyb verklagt LinkedIn wegen Profil-Besucher-Liste
LinkedIn versteckt hinter der Paywall, wer dein Profil besucht hat. Die Datenschutz-NGO Noyb sagt: Das ist illegal — und zieht vor Gericht.
LinkedIn versteckt hinter der Paywall, wer dein Profil besucht hat. Die Datenschutz-NGO Noyb sagt: Das ist illegal — und zieht vor Gericht.
Was konkret passiert ist
LinkedIn zeigt nur zahlenden Premium-Nutzern, wer ihr Profil aufgerufen hat. Wer kein Abo hat, bekommt die Liste nicht — obwohl es seine eigenen Daten sind. Noyb argumentiert: Genau das verbietet die DSGVO.
Der juristische Knackpunkt
- Artikel 15 DSGVO** — gibt jedem Bürger Auskunftsrecht über seine Daten
- LinkedIns Logik** — diese Liste sei ein Premium-Feature, keine Pflichtauskunft
- Noybs Konter** — Daten sind Daten, egal wie man sie verpackt
- Mögliche Folge** — Präzedenzfall für ganz Europa
✅ Pro
- Klare Rechtslage: Eigene Daten gehören dem Nutzer
- Trifft ein Geschäftsmodell, das Daten als Paywall-Köder nutzt
- Könnte andere Plattformen zwingen umzudenken
❌ Con
- Verfahren kann Jahre dauern
- LinkedIn wird sich mit allem dagegen wehren
- Endurteil offen — bisher nur Beschwerde
💡 Was das bedeutet
Wenn Noyb durchkommt, fällt ein ganzer Monetarisierungs-Trick. Plattformen können dir dann nicht mehr deine eigenen Daten zurückverkaufen. Für LinkedIn wäre das ein direkter Angriff auf eines der prominentesten Premium-Argumente.
🤖 NERDMAN-URTEIL
Daten gegen Geld zurückverkaufen ist dreist — Noyb hat recht, und LinkedIn weiß es.
Quelle: The Register AI
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