Perplexity verkaufte eure Chats an Meta und Google
Inkognito-Modus? Interessiert Perplexity offenbar nicht. Die KI-Suchmaschine soll Millionen Nutzer-Chats mit sensiblen Inhalten an Meta und Google weitergereicht haben — ohne Wissen der Nutzer.
Was passiert ist
Eine Klage wirft Perplexity massive Datenschutzverstöße vor. Selbst wer im Inkognito-Modus suchte, war nicht geschützt. Die Chat-Daten landeten trotzdem bei den Werbe-Giganten.
Zahlenbox
- Millionen** — betroffene Chat-Verläufe
- $5.000+** — Schadensersatz pro einzelnem Verstoß
- 2** — Empfänger der Daten: Meta und Google
- 0** — Mal, die Nutzer informiert wurden
Inkognito heißt gar nichts
Der Inkognito-Modus suggeriert Privatsphäre. Perplexity hat dieses Versprechen offenbar ignoriert. Wer dort nach Krankheiten, Rechtsfragen oder persönlichen Problemen suchte, dessen Daten gingen direkt an die größten Datensammler der Welt.
💡 Was das bedeutet
Perplexity hat sich als datenschutzfreundliche Google-Alternative positioniert. Genau dieses Vertrauen steht jetzt in Trümmern. Wenn die Klage Erfolg hat, drohen bei Millionen Verstößen à 5.000 Dollar existenzbedrohende Summen.
✅ Pro
- Perplexity liefert gute Suchergebnisse
- Wächst schnell als Google-Konkurrent
❌ Con
- Nutzer-Chats heimlich an Dritte weitergegeben
- Inkognito-Modus war offenbar Augenwischerei
- Vertrauen massiv beschädigt