ShinyHunters leaken 8,2 Millionen Pitney-Bowes-Adressen
Die Hackergruppe ShinyHunters hat erneut zugeschlagen. Diesmal trifft es Pitney Bowes — den US-Logistikkonzern, der unter anderem Frankiermaschinen herstellt.
Was geklaut wurde
- 8,2 Mio.** E-Mail-Adressen
- Namen** der Betroffenen
- Telefonnummern**
- Physische Adressen**
Ein Komplettpaket für jeden Phishing-Angriff, der was auf sich hält.
Die Masche: Pay or Leak
ShinyHunters fährt seit Monaten die gleiche Nummer. Daten stehlen, Firma erpressen, bei Nicht-Zahlung alles veröffentlichen. Pitney Bowes reiht sich ein in eine wachsende Liste prominenter Opfer.
Das Datenleck wurde über Have I Been Pwned bestätigt — die größte Datenbank für kompromittierte Zugangsdaten im Netz.
📅 Timeline
- 2023:** ShinyHunters taucht als ernstzunehmende Gruppe auf
- 2024:** Erste große Pay-or-Leak-Kampagnen gegen Konzerne
- 2025:** Die Schlagzahl steigt, immer größere Ziele
- 2026:** Pitney Bowes mit 8,2 Mio. Datensätzen — und kein Ende in Sicht
Was das bedeutet
Wer Kunde bei Pitney Bowes ist oder war, sollte jetzt aufpassen. Namen plus Adressen plus Telefonnummern sind die perfekte Grundlage für gezielte Betrugsversuche. Besonders Firmenkunden dürften betroffen sein — Pitney Bowes bedient vor allem den B2B-Bereich.