Perplexity schickt Deep Research durch 20 Modelle
Perplexity baut sein Deep Research um. Die neue Version läuft jetzt in "Computer" — und feuert jede Teilfrage an ein anderes Frontier-Modell.
Was konkret passiert ist
Deep Research zerlegt komplexe Fragen in Subtasks. Jede Teilaufgabe geht an das Modell, das sie am besten kann. Am Ende: fertige Reports, Decks und Dashboards — direkt in Perplexity Computer.
- Routing:** Über 20 Frontier-Modelle im Pool
- Output:** Reports, Slide-Decks, Dashboards — work-ready
- Modus:** Läuft komplett in Perplexity Computer
- Zitate:** Citation-Qualität laut Perplexity verbessert
Wie das Routing funktioniert
Ein Orchestrator entscheidet, welches Modell welche Teilfrage übernimmt. Recherche, Analyse, Schreiben, Visualisierung — jeder Schritt geht an den Spezialisten. Klassisches Multi-Agent-Pattern, nur eben produktiziert.
✅ Pro
- Modell-Spezialisierung statt One-Size-Fits-All
- Outputs sind direkt nutzbar, keine Copy-Paste-Orgie
- Bessere Citations als Standard-Chatbots
❌ Con
- 20+ Modelle = 20+ Failure-Points
- Latenz dürfte ordentlich steigen
- Black Box: User sieht nicht, wer was gemacht hat
💡 Was das bedeutet
Perplexity verlässt das Chat-Interface und wird zum Research-Workspace. Wer beruflich recherchiert, bekommt hier eine ernsthafte Alternative zu manuellem Tool-Hopping zwischen ChatGPT, Claude und Gemini. Der Pitch: Du fragst einmal, das System orchestriert den Rest.