🧠 FOUNDER
Mercor sucht dein Nachfolger auf LinkedIn
Ein Startup mit 10 Milliarden Dollar Bewertung hat ein Ziel: Es will die weißen Kragen ersetzen. Mercor trainiert KI-Modelle darauf, genau die Jobs zu übernehmen, für die Menschen ...
Ein Startup mit 10 Milliarden Dollar Bewertung hat ein Ziel: Es will die weißen Kragen ersetzen. Mercor trainiert KI-Modelle darauf, genau die Jobs zu übernehmen, für die Menschen heute noch Gehalt bekommen.
Wer hinter Mercor steckt
Die Gründer Adarsh Hiremath und Brendan Foody sitzen in San Francisco. Ihr Geschäftsmodell: Sie rekrutieren Experten über LinkedIn — Anwälte, Berater, Analysten — und lassen sie KI-Systeme mit ihrem Fachwissen füttern. Danach sollen diese Systeme die Arbeit der Experten erledigen.
- Bewertung:** 10 Milliarden Dollar
- Sitz:** San Francisco
- Modell:** Menschen trainieren ihre eigene Ablösung
- Zielgruppe:** White-Collar-Berufe — Juristen, Consultants, Finanzanalysten
💡 Was das bedeutet
Mercor verkauft KI-Unternehmen das Rohmaterial für Modelle, die Wissensarbeit automatisieren. Wer mitmacht, liefert sein Expertenwissen gegen Honorar — und macht sich damit langfristig ersetzbar. Das ist der Deal, den die großen Labs wollen.
📅 Timeline
- 2023:** Mercor wird gegründet, fokussiert auf KI-Trainingsdaten
- 2024:** Erste Millionen-Runden, Scale-up auf Experten-Netzwerke
- 2026:** 10 Milliarden Bewertung, LinkedIn-Rekrutierung in großem Stil
🤖 NERDMAN-URTEIL
Ein Startup, das Anwälte dafür bezahlt, ihre eigenen Nachfolger anzulernen — brutaler kann Silicon Valley kaum sein.
Quelle: Bloomberg Technology
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