Musk verklagt Altman: „Du hast eine Stiftung gestohlen"
Vor einem Geschworenengericht in Kalifornien stehen sich Elon Musk und Sam Altman gegenüber. Es geht um OpenAI, Milliarden Dollar und die Frage, wer wen verraten hat.
Die Anklage
Musks Anwalt legte gleich los: Altman habe eine gemeinnützige Organisation gekapert und in eine Geldmaschine verwandelt. OpenAI wurde 2015 als Non-Profit gegründet — heute ist es eines der wertvollsten Startups der Welt. Musk sagt: Das war nicht der Deal.
Stole a charity.— Elon Musks Anwalts-Team über Altmans Umgang mit OpenAI
Was auf dem Spiel steht
Beide Seiten bringen schweres Geschütz auf. Nicht nur Musk und Altman selbst werden aussagen — auch Top-Executives der Tech-Branche sitzen auf der Zeugenliste. Dieser Prozess wird die dreckige Wäsche der KI-Industrie vor einer Jury ausbreiten.
📅 Timeline
- 2015:** Musk und Altman gründen OpenAI als Non-Profit
- 2019:** Musk verlässt den Vorstand, OpenAI gründet eine For-Profit-Tochter
- 2023:** ChatGPT explodiert, OpenAI wird auf über 80 Mrd. Dollar bewertet
- 2024:** Musk reicht Klage ein, zieht zurück, klagt erneut
- 2026:** Der Prozess beginnt vor einer kalifornischen Jury
💡 Was das bedeutet
Hier geht es nicht nur um zwei Egos. Der Ausgang könnte klären, ob OpenAIs Wandel vom Non-Profit zum Mega-Konzern rechtlich sauber war. Verliert Altman, wackelt das gesamte Geschäftsmodell. Gewinnt er, hat Musk Milliarden an Klagewut verbrannt — und nichts gewonnen außer Schlagzeilen.
Zwei Versionen, eine Geschichte
Musk sagt: Ich habe mein Geld in eine gemeinnützige Mission gesteckt, und Altman hat sie verkauft. Altman sagt: Musk wollte die Kontrolle, hat sie nicht bekommen und schmollt seitdem. Die Jury muss entscheiden, welcher Milliardär weniger lügt.