🚨 KI-CRIME
Google zahlt 17.000-Dollar-Rechnung zurück
Zwei Google-Cloud-Entwickler bekommen ihr Geld zurück — nach unautorisierten Gemini-API-Calls. Das eigentliche Problem bleibt: Google pumpt die Spending-Limits weiter automatisch ...
Zwei Google-Cloud-Entwickler bekommen ihr Geld zurück — nach unautorisierten Gemini-API-Calls. Das eigentliche Problem bleibt: Google pumpt die Spending-Limits weiter automatisch hoch.
Was passiert ist
Isuru Fonseka aus Australien wachte mit einer Rechnung von 17.000 Dollar auf. Sein Vergehen: Er hatte einen Google-Cloud-Account. Fremde Calls auf Gemini-Modelle ließen die Kosten explodieren.
Ein zweiter Entwickler traf es genauso. Beide bekamen ihr Geld zurück — erst nachdem The Register nachhakte.
Zahlenbox
- 17.000 $** — Fonsekas API-Rechnung über Nacht
- 2** — bekannte Opfer, die Geld zurückbekamen
- Unbegrenzt** — wie hoch Spending-Limits automatisch wachsen können
- 0** — Hard-Caps, die Google standardmäßig anbietet
✅ Pro
- Google erstattet die unautorisierten Kosten
- Kunden bekommen Support, wenn sie laut genug sind
❌ Con
- Automatische Limit-Erhöhung läuft weiter
- Keine harte Obergrenze einstellbar
- Erstattung nur nach Presse-Druck
- Jeder Cloud-Kunde ist potenzielles nächstes Opfer
💡 Was das bedeutet
Wer einen Google-Cloud-Account hat, hat im Grunde eine unlimitierte Kreditkarte für Angreifer hinterlegt. Google entscheidet im Hintergrund, wann dein Limit hochgeschraubt wird. Fünfstellige Rechnungen sind dabei nur eine kompromittierte Credential entfernt.
🤖 NERDMAN-URTEIL
Rückerstattung ist nett — aber solange Google deine Spending-Limits ohne Rückfrage hochzieht, ist jeder Cloud-Account eine tickende Zeitbombe.
Quelle: The Register AI
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