🚨 KI-CRIME
Hacker versprechen Datenlöschung — niemand glaubt's
Bildungsriese Instructure hat sich mit der Erpresser-Crew ShinyHunters "geeinigt". Die Hacker schwören: Daten von 275 Millionen Schülern, Lehrern und Mitarbeitern sind vernichtet. ...
Bildungsriese Instructure hat sich mit der Erpresser-Crew ShinyHunters "geeinigt". Die Hacker schwören: Daten von 275 Millionen Schülern, Lehrern und Mitarbeitern sind vernichtet. Security-Profis lachen.
Was konkret passiert ist
Angreifer kapern Canvas, die Lernplattform von Instructure. Beute: private Chats, E-Mail-Adressen, persönliche Daten von 275 Millionen Menschen. Instructure zahlt vermutlich, bekommt "Shred-Logs" als digitalen Beleg — und verkauft das den 9.000 betroffenen Institutionen als Lösung.
- 275 Mio.** — betroffene Schüler, Lehrer, Mitarbeiter weltweit
- ~9.000** — Bildungseinrichtungen nutzen Canvas
- 0** — unabhängige Bestätigung, dass Daten wirklich weg sind
- ShinyHunters** — bekannte Extortion-Crew, mehrfach rückfällig
Pro (Instructure-Sicht)
- "Digitale Bestätigung" der Löschung erhalten
- Keine Daten bisher im Darknet aufgetaucht
- Erpressung offiziell beendet
Con (Realität)
- Shred-Logs sind trivial fälschbar
- ShinyHunters haben Daten schon mehrfach doppelt verkauft
- Keine forensische Drittprüfung möglich
- "Criminals and scumbags" — Zitat der Security-Community
“
Niemand mit Verstand glaubt Kriminellen, dass sie freiwillig auf Millionen wertvolle Datensätze verzichten.— Sinngemäß: Security-Profis gegenüber The Register
💡 Was das bedeutet
Eltern, Lehrer und Schüler haben jetzt keine Garantie — nur ein Versprechen von Erpressern. Die Daten können morgen, nächstes Jahr oder nie auftauchen. Wer Canvas nutzt, sollte Passwörter ändern und Phishing-Wellen erwarten.
🤖 NERDMAN-URTEIL
Wer einem Erpresser glaubt, dass er die Beute "geschreddert" hat, kauft auch Brücken in Berlin.
Quelle: The Register AI
War dieser Artikel hilfreich?
Dein Feedback hilft uns, bessere Artikel zu liefern.