🚨 KI-CRIME
London-Polizei schnüffelt 700.000-mal in Chats
Die Londoner Metropolitan Police hat 2025 über 700.000 Mal bei Tech-Konzernen Kommunikationsdaten angefordert. Eine Freedom-of-Information-Anfrage von The Register legt das Ausmaß ...
Die Londoner Metropolitan Police hat 2025 über 700.000 Mal bei Tech-Konzernen Kommunikationsdaten angefordert. Eine Freedom-of-Information-Anfrage von The Register legt das Ausmaß offen.
Was konkret passiert ist
Die größte Polizeitruppe Großbritanniens greift im großen Stil auf private Daten zu. Betroffen sind nicht nur Messenger-Dienste, sondern auch Lieferdienste für Essen. Besonders im Visier: Nutzer des Billig-Anbieters LycaMobile.
- 700.000+** — Datenanfragen der Met Police allein 2025
- #1 Polizei UK** — größte Truppe des Landes
- LycaMobile-User** — überproportional überwacht
- Takeaway-Apps** — auch Pizza-Bestellungen werden ausgewertet
💡 Was das bedeutet
Wer in London eine SIM-Karte oder eine Liefer-App nutzt, ist potenziell Teil einer Massenüberwachung. Die Anfragen passieren ohne öffentliche Kontrolle, ohne Richter im Einzelfall. Tech-Konzerne liefern offenbar reibungslos.
Pro / Con der Praxis
#### Pro
- Schnelle Ermittlungen bei schweren Straftaten möglich
- Tech-Firmen kooperieren ohne Reibung
#### Con
- Kein öffentlicher Überblick über Bewilligungen
- Diskriminierende Schieflage bei MVNO-Kunden
- Alltagsdaten (Essen, Bewegung) werden zur Polizei-Ressource
🤖 NERDMAN-URTEIL
700.000 Anfragen sind keine Ermittlung mehr — das ist ein Abo-Modell für Überwachung, und Big Tech ist der willige Lieferant.
Quelle: The Register AI
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