Chinesen klonen Steve Jobs als KI-Skill
Ein Open-Source-Projekt aus China will menschliche Fähigkeiten in digitale KI-Skills verwandeln. "Colleague Skill" heißt das Tool — und es ging viral wie eine Grippe im Großraumbüro.
Was das Ding angeblich kann
Das Konzept klingt wie Science-Fiction nach drei Bier: Du nimmst die Fähigkeiten eines Menschen — sagen wir, Steve Jobs' Produktgespür oder Buddhas innere Ruhe — und packst sie in ein wiederverwendbares KI-Modul. Andere können den Skill dann laden und nutzen. Wie ein Plugin, nur mit Persönlichkeit.
Warum China ausflippt
Das Projekt trifft einen Nerv. Chinas junge Arbeitnehmer stecken in einer doppelten Klemme:
- Jugendarbeitslosigkeit** auf Rekordhoch
- KI-Automatisierung** frisst sich durch die Büro-Etagen
- 996-Kultur** (9 bis 9, 6 Tage die Woche) war schon vorher zermürbend
"Colleague Skill" wurde zum Meme. Nicht weil die Technik so beeindruckend ist — sondern weil die Angst so real ist. Wenn meine Skills extrahierbar sind, wozu braucht man dann noch mich?
✅ Pro
- Open Source, jeder kann reinschauen
- Zwingt zur Diskussion über KI und Arbeitsplätze
- Kreativer Ansatz für Wissensmanagement
❌ Con
- Technisch mehr Buzzword als Durchbruch
- "Buddha-Skill" klingt nach Satire, nicht nach Software
- Keine Belege dass extrahierte Skills tatsächlich funktionieren
Was das bedeutet
Das Projekt ist weniger Tech-Innovation und mehr sozialer Seismograph. Es zeigt, wie tief die KI-Angst in Chinas Arbeiterschaft sitzt. Wenn ein Tool viral geht, das verspricht, Menschen überflüssig zu machen — dann nicht wegen der Technik, sondern wegen der Stimmung.